Laut dem Urner Namenbuch (Bd. 1, S. 244, 1988) bedeutet das Wort «Balm» so viel wie «ein geschützter Raum unter Felsen». Es handelt sich um eine sehr alte Ortsbezeichnung, die schon von den Kelten verwendet wurde. Für viele Urnerinnen und Urner ist der Begriff in genau dieser Bedeutung bis heute lebendig und im Sprachgebrauch verankert. Da es in fast allen Urner Gemeinden einen Flurnamen mit dem Wort «Balm» gibt, ist auch der entsprechende Übername weit verbreitet. In diesem Datensatz geht es im Speziellen um die «Balmers», die von der Balm in Bürglen stammen. Der Übername «Balmer und Balmgitzi» Gurtnellen wird speziell aufgeführt.
Wo kennt man diesen Übernamen?
Seit wann kennt man ihn?
ca. 1800
Wie bei allen Flurnamen ist es schwierig zu welchem Zeitpunkt die Gislers von der Balm im Volksmund umbenannt wurde zu «s Balmers». Josef Anton Gisler (1799–1882) lebte in der Balm in Bürglen.
Herleitung: Liegenschaft
Quelle: Buch – Zeitung – Text
Arnold-Wipfli Werner, Stäfeler, ein Stamm mit Schächentaler Wurzeln, Druckerei Gasser AG, Erstfeld, 2012, Seite 140
Hirtler Christof, Urnerboden, bildfluss, Altdorf, 2012, ISBN 978-3-033-03105-0, Seite 102
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